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shim Naturheilpraxis
Renate Elsen
Heilpraktikerin
Naturheilpraxis
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Heilverfahren - Diagnostik

CranioSacrale Therapie nach Upledger | Akupunktmassage nach Penzel | Fußreflexzonentherapie nach Marquardt | Medi-Taping | Manuelle Therapie nach Maitland | Ausleitungsverfahren | Darmsanierung | Schröpfen | Baunscheidtieren | Cantharidenpflaster | Blutegelbehandlung | Bachblütentherapie | Dorn-Breuß-Methode | Klassische Homöopathie | Spagyrik nach Theodor Krauß |

CranioSacrale Therapie nach Upledger

Was für ein Denken steckt dahinter?

Die CranioSacrale Therapie basiert auf der Erkenntnis über die rhythmische Aktivität des Craniosacralen Systems, das aus Hirn- und Rückenmarkshäuten und Flüssigkeiten besteht. Durch viele Einflüsse kann es in diesem sensiblen Membranensystem zu einem Spannungsungleichgewicht kommen. Eine gezielte sanfte Berührung des Körpers regt die verspannten Strukturen an, sich wieder zu entspannen, sodass sich die verschiedenen Körperfunktionen regulieren können.

 

Wie ensteht ein Spannungsungleichgewicht und welche Probleme können dadurch ausgelöst werden?

Ein Spannungsungleichgewicht im CranioSacralen System kann durch Unfälle, Verletzungen, Schock, seelische Probleme und Krankheiten bewirkt werden. Weil dieses System die Entwicklung und die Funktionsfähigkeit des Gehirns und des Rückenmarks beeinflusst, kann ein Spannungsungleichgewicht oder ein Hindernis innerhalb des Systems zu einer Vielfalt von sensorischen, motorischen oder anderen neurologischen Symptomen führen. Diese Probleme können mit chronischen Schmerzen, Sehstörungen, Skoliosen, koordinativen Veränderungen, Lernschwierigkeiten und anderen Beschwerden einhergehen.

 

Was ist CranioSacrale Therapie?

CranioSacrale Therapie ist eine sanfte manuelle Methode zur Beurteilung und Behandlung des CranioSacralen Systems. Hierdurch werden die natürlichen Heilungsmechanismen des Körpers stimuliert, um durch Anregung des Nervensystems somit Auswirkungen von Stress zu reduzieren und die Widerstandskräfte gegen Krankheiten zu stärken. Die positive Auswirkung auf verschiedene Körperfunktionen fördert schließlich Gesundheit.

 

Wie wird sie durchgeführt?

Der Therapeut stellt während einer Berührung des Körpers fest, wo Spannungen lokalisiert sind, bzw. wo der sog. CranioSacrale Rhythmus eingeschränkt ist. Diese Bereiche werden durch sanfte gezielte Berührung angeregt, sich wieder lösen zu können, sodass das Nervensystem sich regulieren kann und die Selbstheilung gestärkt wird.

 

Wie kam es zur Entwickung der CranioSacralen Therapie?

Der osteopathische Arzt Dr. Sutherland hatte zu Beginn des Jahrhunderts die unübliche Idee, dass die Schädelknochen beweglich sein müssten. Er entwickelte innnerhalb von 20 Jahren ein Konzept, dass als Craniale Osteopathie bekannt wurde. 1970 konnte DR. John Upledger während einer Wirbelsäulenoperation  zum ersten Mal in vivo die rhythmische Bewegung der Rückenmarkshäute am ungeöffneten Rückenmarkskanals beobachten. Dieses Phänomen konnte niemand erklären. 2 Jahre später lernte er das Konzept Sutherland´s kennen und konnte durch diese Basis und seinen sensitiven Tastfähigkeiten zum Verständnis gelangen, wie ein hydraulisches System mit Hirn-und Rückenmarksfllüssigkeit und dessen häutige Umhüllung innerhalb des Schädels und des Wirbelkanals die beobachteten rhythmischen Bewegungen bewirken könnte. Er verfeinerte die Techniken von Dr. Sutherland und begann danach, die Existenz des CranioSacralen Systems wissenschaftlich zu beweisen. Die Ergebnisse der Forschung zeigten, wie dieses System zur Behandlung von Dysfunktionen, die sowohl mit Veränderungen der Gehirn- und Rückenmarkfunktion, als auch mit einer Vielzahl anderer gesundheitlichen Problemen zusammenhingen, benutzt werden konnte. Er entwickelte die CranioSacrale Therapie und gründete 1985 "The Upledger Institute, Inc."

 

Wo erfahren Sie mehr darüber und finden den Therapeuten in Ihrer Nähe?  

www.upledger.de

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Akupunktmassage nach Penzel

Die Akupunktmassage (APM)

basiert auf dem Wissen der chinesischen Akupunkturlehre. Der Kreislauf der Lebensenergie ist das über alle Funktionen des Körpers übergeordnete System. Die Energie fließt in einem eigenen Bahnensystem, den Meridianen. Jede Erkrankung oder Fehlfunktion geht mit einer Energieflussstörung einher. Der Schmerz ist sozusagen der Schrei des Gewebes nach fließender Energie. Die APM regt durch eine spezielle Massage entlang der Meridiane die Selbstheilungskräfte des Menschen an, um das Gleichgewicht wieder herzustellen.

 

Wie wirkt die APM?

In der APM wird der Energiekreislauf angeregt, sodass im Idealfall Energie ungehindert und gleichmäßig im Körper fließen kann. Nach Auffassung der Asiaten ist dieses Merdianensystem allen anderen Körperfunktionen (z.B. dem Nervensystem) übergeordnet, weil diese ihre Aufgaben nur richtig erfüllen können, wenn dafür genügend Energie bereit steht. Einfach ausgedrückt heißt das: Schmerzen, Beschwerden und Krankheiten gehen damit einher, dass bestimmte Regionen im Körper mit zu wenig Energie versorgt werden (z.B. Durchblutungsstörung), während andere Stellen zu viel davon haben (z.B. Entzündung).

 

Wie wird die APM durchgeführt?

Der Therapeut erstellt einen energetischen Befund. Dabei stellt er durch tasten und dem Ohrbefund (im Ohr sind alle Zonen des Körpers abgebildet) fest, wo sich zuviel bzw. zuwenig Energie befindet. Dann streicht er mit einem Massagestäbchen entlang der Meridianverläufe, die einen Energiemangel aufweisen. Das Ziel ist es, Hindernisse im Energiesystem zu beseitigen. Damit Energie fließen kann, müssen zusätzlich die Wirbelsäulenstatik und die Narben getestet werden, weil ein blockiertes Gelenk oder eine schmerzhafte Narbe Enegieflussstörungen darstellen, die erst behandelt werden müssen, ehe Energie fließen kann.

 

Mögliche Reaktionen der Behandlung - der Ebbe-Flut-Effekt

Es kann sein, dass Sie nach den ersten Behandlungen starke Wirkungen im Körper verspüren. Die Beschwerden können sich für kurze Zeit sogar verstärken, verschwinden dann wieder und/oder alte, längst vergessene Beschwerden melden sich wieder für kurze Zeit. Wir nennen das Ebbe-Flut-Effekt. Diese Reaktionen zeigen uns, dass die Behandlung etwas in Bewegung setzt, weil sie die Eigenregulation anregt.

 

Wer macht diese Behandlungen und wo finden Sie Ihren Therapeuten?

Die APM wird von Physiotherapeuten, Heilpraktikern und Ärzten, die darin ausgebildet sind, angeboten.

Mehr Information und die Therapeutenliste finden Sie bei:

www.apm-penzel.de

 

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Fußreflexzonentherapie nach Marquardt

Die Reflexzonentherapie am Fuß (RZF)
vermag über den Fuß die Körperfunktionen zu regulieren. Dabei wird der Fuß als verkleinertes Abbild des Körpers gesehen mit den entsprechenden Bezugszonen. Durch eine spezielle Massage der Fußreflexzonen erreicht man eine Regulierung der entsprechenden Körperbereiche.

Es ist eine Behandlungsform, die sich im Laufe vieler Jahre aus altem Volkswissen zu einer exakt ausgearbeiteten Therapie entwickelt hat. Sie hat zwar ihren Ausgangspunkt am Fuß, ist jedoch mehr als eine übliche Fußmassage, denn es kann damit eine Besserung sämtlicher Beschwerden, nicht nur im organischen, knöchernen und muskulären, sondern auch im gemütsmäßigen Zustand erreichen werden. Die RZF lässt sich in jedem Lebensalter einsetzen, vom Säugling bis zum alten Menschen. Auch bei chronisch Kranken und in der Unfallnachsorge hat sie sich bewährt. Sie gehört in den Bereich der Komplimentärmedizin, die die Selbstheilungskräfte des Menschen fördert und nicht nur seine Symptome und Krankheiten bekämpft. Sie kann als eigenständige Behandlung oder als Kombination mit anderen Methoden angewendet werden.

 

Zum Verständnis der Methode

Im Fuß werden alle Organe und Systeme des Menschen im verkleinerten Maßstab als Zonen "reflektiert". Der Schmerz, der durch die gezielte Grifftechnik an manchen Stellen am Fuß ausgelöst wird, lässt meist im Laufe einer Behandlungsserie deutlich nach oder verschwindet ganz. Er führt uns somit wie ein Wegweiser zu den behandlungsbedürftigen Zonen. Als Ordnungs- und Regulationstherapie versteht die RZF jede Art von Schmerz, auch den in den Zonen, als Hinweis, dass die Heil- und Regulationskraft des Menschen Hilfe und Unterstützung braucht. Die langjährigen Erfahrungen belegen, dass sich durch eine gezielte Behandlung der belasteten Zonen der Gesundheitszustand des Menschen deutlich verbessert und Symptome und Beschwerden verschwinden können. Zugleich ergibt sich die Chance einer sinnvollen und notwendigen Gesundheitspflege und Vorsorge, da sich vor Auftreten von Krankheiten die zugeordneten Zonen schon auffällig und schmerzhaft zeigen.

 

Reaktionen

Die Patienten erleben in der Zeit zwischen den einzelnen Behandlungen häufig Reaktionen als Antwort auf einen gesetzten Reiz. Ihnen kommt eine besondere Bedeutung zu, denn durch sie zeigt sich eine Wende im Verlauf der Krankheit an. Reaktionen sind demgemäß erwünschte, erwartete und positive Antworten des Organismus auf den gesetzten Heilreiz, selbst wenn sie sich aus Sicht des Patienten teilweise und vorübergehend unangenehm zeigen. Sie lassen immer erkennen, dass der Mensch genug Lebenskraft besitzt, sich der Störungen zu erwehren und den Organismus von Stoffwechselbelastungen und Giften zu reinigen. Deshalb bedient sich der "Innere Arzt" meist zunächst der Ausscheidungsorgane Darm, Nieren, Haut und Atemorgane, um Reaktionsphasen abzuwickeln. Dazu gehören z.B. Schwitzen, trüber Urin, übelriechender Durchfall, Schnupfen, Auswurf, Ausfluß, kurzfristiges Aufflackern alter Krankheiten, erfrischender Schlaf, gesteigerte Vitalität und Lebensfreude, evtl. Verschiebung der monatlichen Regel bei Frauen. Oft erleben die Patienten schon innerhalb oder nach der ersten Behandlung eine deutliche Erleichterung ihrer Beschwerden und sollten nicht vergessen, dass dies eine der ermutigsten Reaktionen auf die Behandlung darstellt. Diejenigen Reaktionen, die unangenehm sind, gleichen einem zeitweiligen kurzen Frühjahrsputz im Organismus, der erwarten lässt, dass sich der Mensch danach in seinem "Gehäuse" um so wohler fühlen wird.


Hier erfahren Sie mehr, einschließlich einer Therapeutenliste:

www.fussreflex.de

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Medi-Taping

 Was ist MEDI - TAPING?

MEDI – TAPING ist aus dem KINESIO – TAPING hervorgegangen. Durch ein speziell entwickeltes elastisches Tape und eine entsprechende Technik ist es möglich Schmerzen und Bewegungseinschränkungen sofort zu therapieren. Die MEDI – TAPE - Methode nutzt den körpereigenen Heilungsprozess. Es nimmt Einfluss auf das neurologische und zirkulatorische System des Menschen. Durch die spezifische Art des Tapens erzielt man eine neue stimulierende Wirkung auf Muskelpartien, Gelenke, Lymphe- und Nervensystem.

Unter Berücksichtigung der Energetik, Statik, Akupunktur und Meridiane kommt man zu einer sinnvollen erfolgreichen Therapie. Da die Muskulatur des Menschen nicht nur den Körper bewegt, sondern auch Einfluss nimmt auf das Venen-, Lymphsystem und ebenso die Körpertemperatur reguliert, ist es wichtig, dass die Muskulatur gut funktioniert.


Bei allen Anwendungen ist eine uneingeschränkte Bewegungsfreiheit gewährleistet!

Quelle: Dr. med.Sielmann, Bad Oldesloe

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Manuelle Therapie nach Maitland

(mit freundlicher Erlaubnis des DVMT)

Manuelle Therapie ist eine spezielle Form der Physiotherapie. Diese Therapieform befasst sich vor allem mit dem gezielten Untersuchen und Behandeln von Schmerzen und Problemen im Gelenk-, Muskel- und Nervensystem. Manuelle Therapie nach dem Maitland-Konzept wurde von einem Australier, Geoffrey Maitland, während der 50-ger Jahre entwickelt. Die Besonderheit der manuellen Theraüpie nach dem Maitland-Konzept liegt in der Verknüpfung von absolut individueller und angepasster Befundung und Behandlung des Patienten mit eigenen klinischen Erfahrungen und neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen.

 

Untersuchung und Therapie:

Es wird eine genaue Anamnese (Befragung) erstellt über Ursachen und Verlauf der Beschwerden. Dann folgt eine körperliche Untersuchung der betroffenen Körperregion und der Regionen, die damit im Zusammenhang stehen können. Danach erfolgen manuelle Maßnahmen, z.B. Mobilisationstechniken an Gelenken und der Wirbelsäule. Intensität und Ausmaß der Untersuchung und der Behandlung werden individuell auf Sie abgestimmt. Gemeinsam werden Ziele, Prognose und  Behandlungsverlauf besprochen, sowie geeignete Eigenübungen zur Selbsthilfe erlernt.

 

Qualifizierte Manualtherapeuten in Ihrer Nähe finden Sie bei

 www.dvmt.org

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Ausleitungsverfahren

Ausleitende Verfahren sind Behandlungsmethoden in der Alternativmedizin, die zur Entgiftung der Körpersäfte führen und somit Schmerzlinderung, Entzündungshemmung und Funktionsverbesserung bewirken. Es wird mit verschiedenen Verfahren über die Haut, den Darm und die Nieren ausgeleitet.

Klassische Ausleitungsverfahren über die Haut:
• Beim Schröpfen werden Schröpfgläser mit einem Unterdruck auf die Haut gesetzt.
• Beim Baunscheidtieren wird die Haut mit einem Nadelkopf oder einer Nadelrolle unblutig leicht gestichelt und anschließend mit einem speziellen Öl bestrichen.
• Bei der Blutegelbehandlung werden Blutegel auf bestimmte Hautbereiche gesetzt, die Blut aus dem Körper saugen und Stoffe in den Körper abgeben.
• Das Cantharidenpflaster wird auf die Haut geklebt, um durch eine beabsichtigte Blasenbildung Lymphe aus der Haut zu leiten.
• Beim Aderlass fließt eine geringe Menge Blut aus der Vene heraus zur Entstauung des Körpers.

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Darmsanierung

Darm und Darmflora sind lebenswichtig für ein optimal funktionierendes Immunsystem. Wird die Darmflora geschädigt (z.B. durch Medikamente), ist das gesamte Immunsystem geschwächt. Schädigung aller Körperfunktionen können die Folge sein. Da das Immunsystem auf eine optimale Zusammenarbeit mit den Darmbakterien angewiesen ist, ist es sehr wichtig, diese Symbiose im Gleichgewicht zu halten und notfalls entsprechend zu unterstützen. Durch dieses Gleichgewicht wird gewährleistet, dass sich keine schädigenden Stoffe im Körper ausbreiten können.

Zum genauen Befund wird eine Stuhlprobe empfohlen. Je nach Befund wird dann entschieden, ob und welche Bakterien substituiert werden sollten und ob z.B,. eine Pilzkur erforderlich wäre.

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Schröpfen

Schröpfen ist ein traditionelles Therapieverfahren. Es wird in der Alternativmedizin oft eingesetzt und zählt dort zu den ausleitenden Verfahren.

Dabei wird in sogenannten Schröpfgläsern oder Schröpfköpfen ein Unterdruck erzeugt. Diese Schröpfgläser werden direkt auf die Haut gesetzt, mit der Idee, durch den Unterdruck eine Ab- bzw. Ausleitung von Schadstoffen über die Haut zu erreichen.

Man unterscheidet das blutige Schröpfen und das trockene Schröpfen.

  • Beim blutigen Schröpfen wird, ehe das Glas mit Unterdruck aufgesetzt wird, die Haut angeritzt. Damit zieht der Unterdruck das Blut verstärkt durch die Verletzung heraus. Es handelt sich hierbei um eine Art des Aderlasses.
  • Demgegenüber steht das trockene Schröpfen, bei dem das Schröpfglas auf unversehrte Haut gesetzt wird.

 Während des Schröpfens sammelt sich vermehrt Blut an der behandelten Stelle und es entsteht oft ein lokales Hämatom (blauer Fleck). Nach der Behandlung spürt der Patient eine länger anhaltende Wärme an den geschröpften Punkten und manchmal spontan eine Erleichterung der Beschwerden.

 

Zur Geschichte

Das Verfahren stammt, in der beschriebenen Form, aus dem klassischen Altertum (griechische und ägyptische Ärzte), es war in ähnlicher Form aber auch bei den alten Chinesen bekannt. Die theoretische Grundlage war ursprünglich die Humoralpathologie (Krankheitslehre der Säfte), die eine Erkrankung auf ein Zuviel an schlechten Säften (humores) im Körperinneren zurückführte. Diese Säfte sollen von den Schröpfgläsern ausgesaugt werden. Es ist interessant, dass unabhängig von der europäischen Geschichte, auch die Schamanen vieler Naturvölker ähnliche Krankheitstheorien entwickelt haben. Sie praktizieren das „Aussaugen“ böser Geister und Miasmen bis heute.

 

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Baunscheidtieren

Der deutsche Tüftler und Erfinder Carl Baunscheidt (1809-1873) entwickelte in der Mitte des 19. Jhdts. ein Gerät und dazu ein neues Heilverfahren, mit dessen Hilfe es zu einer starken Verbesserung der Durchblutung und zur Ausscheidung von Giftstoffen über die Haut kommt.

Kontrolluntersuchungen zeigen eindeutig, dass der Energieschub den Stoffwechsel anregt und die Bildung von Aminosäuren (Eiweißbausteine) der Körperzellen fördert. Es verbessern sich somit Schmerzzustände, die durch mangelnde Energie, Mangeldurchblutung und Muskelverhärtung hervorgerufen werden. Somit ist die Baunscheidt-Therapie eine wirksame und ungefährliche Heilmethode und eine wertvolle Alternative zu vielen nebenwirkungsreichen medizinischen und klinischen Verfahren.

 

Das Verfahren selbst ist recht einfach:

Mit Hilfe des Baunscheidtiergerätes, das über eine tiefeneinstellbaren Nadelkopf verfügt, wird die Hautoberfläche schmerzlos leicht gestichelt. Neben dem Gerät mit einem Nadelkopf gibt es auch ein solches mit einer Nadelrolle. Hier kann man die Eindringtiefe der Nadeln durch den Druck regulieren, mit dem man das Gerät über die Haut führt.

Danach werden diese gestichelten Hautpartien mit einem Spezialöl (Baunscheidt-Öl) eingerieben. Das Öl fördert die Durchblutung und leitet das Ausleitungsverfahren ein, das sich dann wenig später in Form von kleinen juckenden Pickelchen auf der Haut bemerkbar macht. Die gestichelten Hautstellen fühlen sich für einige Tage warm an und die Beschwerden lassen meist rasch nach.

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Cantharidenpflaster

Ableiten, Ausleiten, Umstimmen,

das sind altbewährte und erfolgreiche Verfahren der Naturheilkunde, akute und chronische Krankheiten der Heilung oder Besserung zuzuführen.

Das Cantharidenpflaster vereinigt in einer Anwendung durch Wirkung über die Lymphe diese drei Möglichkeiten und vermag viele Krankheitsprozesse nachhaltig günstig zu beeinflussen.

 

Hinweise des Herstellers:

Cantharidenpflaster wird aus getrockneten und fein zermahlenen spanischen Fliegen (Lytta vesicatoria, Fam. Blasenkäfer) hergestellt. Cantharidenpflaster ist handgestrichen auf Textilgewebe. Die Verwendung der feingepulverten Canthariden bringt die dunkle Farbe und das gesprenkelte Aussehen des Pflasters mit sich.

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Blutegelbehandlung

Was ist vor der Behandlung zu beachten?

  • Die Egel mögen keine Duftstoffe, darum am gleichen Tag der Behandlung keine Duftstoffe verwenden (Duschlotion, Parfum), sonst beißen die Egel nicht.
  • Kommen Sie ausgeschlafen und haben gefrühstückt.
  • Ziehen Sie lockere Kleidung an und solche, die blutig werden darf. (Blut immer mit kaltem Wasser aus der Kleidung auswaschen.)
  • Wenn Sie morgens blutdruck-senkende Mittel einnehmen, verschieben Sie die Einnahme evtl. bis nach der Behandlung.
  • Gerinnungshemmende Mittel müssen nach Absprache mit dem Arzt für 2 Tage vor der Behandlung abgesetzt werden. bei Gerinnungsstörungen darf die Behandlung nicht durchgeführt werden.
  • Die Einnahme von Immun-suppressiva ist eine Gegenanzeige.

  

Die Durchführung der Behandlung:

  • Die Behandlung wird bevorzugt am Morgen durchgeführt, da es an der Bisswunde in den nächsten 24 Stunden zu einer sanften Nachblutung kommt, die über den Tag mehrmals verbunden werden muss.
  • Je nach Erkrankung werden 2-10 Blutegel angesetzt.
  • Sie saugen sich erst nur an der Haut fest und fangen kurze Zeit später an sich fest zu beißen und Blut zu saugen. Zu Beginn der Saugphase entsteht ein leichtes Brennen, vergleichbar mit einer Brennnessel. Wenn der Blutegel satt ist, lässt er los und fällt ab. Das kann zwischen einer halben Stunde und zwei Stunden dauern. Sie nehmen in der Zeit ca. 10 ml Blut auf.
  • Die Wunde wird mit einem Mullverband abgedeckt und muss zu Beginn nach Bedarf jede halbe Stunde, später jede Stunde bis zwei Stunden gewechselt werden.

 

Die Wirkungen der Blutegelbehandlung:

  • Die Inhaltstoffe des Blutegelsekrets, die der Egel während des Saugens in die Wunde gibt, bewirken eine Blutverdünnung, die ähnlich einem kleinen Aderlass das Blut nach der Behandlung aus der Wunde herauslaufen lässt und so einen Abtransport von Giftstoffen erlaubt und einen entstauenden Effekt bewirkt.
  • Die verschiedenen Inhaltstoffe (Hirudin als wichtigster bekannter Stoff) zusammen mit dem Blutverlust wirken entzündungshemmend und schmerzlindernd.

 

Die Nachbehandlung und mögliche Auswirkungen bzw. Nebenwirkungen:

  • In den nächsten 24 Stunden kommt es zu einer sanften Nachblutung. Der Blutverlust beträgt 20-30 ml. Vergessen Sie darum nicht, den Verband oft genug zu wechseln. Ihr Heilpraktiker zeigt Ihnen wie. Unterbinden Sie die Blutung nicht durch einen zu festen Verband, da die entgiftende Wirkung durch den Blutverlust sonst gehemmt wird.
  • Trinken Sie genug Wasser am Tag der Behandlung. Bei Kreislaufproblemen nach der Behandlung sprechen Sie mit Ihrem Heilpraktiker.
  • Gönnen Sie sich an diesem Tag Ruhe und vermeiden körperliche Anstrengung!
  • Die Wunde kann nach ein paar Tagen anfangen zu jucken. Kratzen Sie nicht an der Wunde! Ihr Heilpraktiker verordnet Ihnen geeignete Mittel zur Linderung.
  • Evtl. entsteht ein Hämatom (blauer Fleck) um die Wunde herum. Das ist normal und entsteht auf Grund der gerinnungshemmenden Wirkung.
  • Gelegentlich entsteht eine kurzzeitige lokale Entzündung mit Schwellung und Rötung. Sie wird durch das Blutegelsekret hervorgerufen.
  • Es kann eine kleine Narbe zurückbleiben in der Form eines kleinen dreistrahligen Sterns.
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Bachblütentherapie

Die Bachblütentherapie ist eine nach Dr. Edward Bach (20-iger Jahre) benannte Anwendung von 38 Blütenessenzen, die auf der feinstofflichen Ebene gegen negative Grundstimmungen und Charaktereigenschaften wirkt, die zum Ausbruch einer Krankheit führen können. Mit Hilfe der Energien wildwachsender Pflanzen kann die Lebensenergie wieder frei fließen. Innerer Frieden und Harmonie werden wieder eingestellt, sodass der Körper in die Lage versetzt wird, sich selbst zu helfen.

 

Die Herstellung

Die Sonnenmethode: Die Blüte wird morgens gepflückt und am Ort der gepflückten Pflanze  in eine Glasschale mit Quellwasser gelegt mit reiner Sonnenbestrahlung.

Die Kochmethode: Baumblüten oder Frühblüher werden dieser Methode unterzogen, indem sie unmittelbar nach der Ernte 20 Minuten gekocht werden .

Auf diese Art werden die individuellen Schwingungen einer Pflanze ins Wasser abgegeben, dass jetzt mit der gleichen Menge Alkohol versetzt wird (=Stockbottle). Diese Mischung gelangt in einem Verdünnungsverhältnis von 1:240 als Bachblüten auf den Markt.

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Dorn-Breuß-Methode

Was ist darunter zu verstehen?

Die Dorn-Methode, die nach Dieter Dorn benannt ist, ist eine relativ neue Mobilisationstechnik für die Wirbelsäule, bei der mit Bewegung (Rotation der Wirbelsäule) im Stehen oder Sitzen gearbeitet wird. Die Behandlung der Gelenke erfolgt über eine Kompression beider Gelenkpartner zueinander, während einer passiv durchgeführten Bewegung.

Besonderen Wert wird auf die Statik der Wirbelsäule gelegt, darunter fällt auch die Beurteilung der Beinlänge und deren Korrektur.

Die Breuß-Massage ist eine von Herr Breuß entwickelte spezielle streckende und entlastende Massage, die sich sinnvoll mit der Dorn-Methode kombinieren läßt.


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Klassische Homöopathie

Die Herstellung der Mittel

Urtinkuren werden mit einem Alkohol-Wasser-Gemisch in einem bestimmten Verhältnis verdünnt  und rhythmisch verschüttelt. So entstehen über mehrere Schritte Arzneimittel in verschiedenen "Potenzen".

Man unterscheidet die niederen Potenzen mit einem D davor (D6, D12, D30, D200), da besteht das Mischungsverhältnis von Ausgangsstoff zum Trägermedium 1:10. Dann gibt es noch die "Hochpotenzen" (C30, C200, C1000...) , die 1:100 gemischt verden oder die "LM-Potenzen" (LM 6, 12 oder 18), die im Verhältnis 1: 50.000 gemischt sind. Die Zahl dahinter beschreibt, wie oft der Vorgang wiederholt wurde.

Beachtenswert ist dabei, dass das Mittel umso tiefgehender greift, je höher die Potenz ist. Darum ist mit den Hochpotenzen sehr verantwortlich umzugehen, sonst kann es zu unkontrollierten Verschlimmerungen kommen als Erstverschlimmerung oder bei Missbrauch zu den Symptomen, gegen die das Mittel eingesetzt wird. (Arzneimittelbild)

Es gibt 2 Darreichungsformen: entweder wird das Mittel auf Rohrzuckerkügelchen  aufgesprüht (Globuli) oder in Tropfenform (Dilution) dargereicht.

 

Die Geschichte der Homöopathie 

Der Begründer war der deutsche Arzt Samuel Hahnemann (1755 -1843). Er entdeckte durch eigene Erfahrung, dass ein Mittel gegen eine Krankheit  hilft, dass beim Gesunden ähnliche Symptome auslöst. Ähnliches heilt Ähnliches (Ähnlichkeitsprinzip).

Um Nebenwirkungen bei Urtinkturen zu vermeiden, verdünnte er die Mittel und es zeigte sich, dass die Mittelwirkung sich verstärkte, je mehr er sie verdünnte.

 

Wann wird sie eingesetzt? 

Die Homöopathie ist eine Therapieart, bei der der Mensch mit all seinen körperlichen und seelischen Problemen in seiner Gesamtheit betrachtet wird, sodass bei treffender Mittelwahl tiefe Heilung geschehen kann.  

 

 

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Spagyrik nach Theodor Krauß

Der Begriff Spagyrik

wurde im späten Mittelalter als Synonym für Alchemie im Sprachgebrauch eingeführt. Das Wort stammt aus dem Griechischen und ist zusammengesetzt aus "Spaein" = trennen, lösen und "Ageirein" = binden, vereinigen; Synonymm für  "Scheidekunst".

Paracelsus erwähnte sie erstmalig schriftlich als Teil der Alchemie, die der Heilkunst gewidmet ist: "Die Kunst mit alchemistischen Operationen das Wertvolle vom Unreinen zu trennen und durch Zusammenführung der erhaltenen Substanzen, Arzneimittel mit erhöhter Wirksamkeit herzustellen."

 

Die Herstellung

gesammelte Wildkräuter oder ökologisch angebaute Heilkräuter werden zerschnitten und unter Einsatz einer Spezialhefe alkoholisch vergoren. Dabei werden hochwirksame Duftstoffe freigesetzt, deren Destillat aufgefangen wird. Der verbleibende Rückstand wird getrocknet und verascht. Dann werden das Destillat und die Asche wieder zusammengeführt und filtriert.

 

Die Philosophie, die dahinter steht

ist das Bestreben, die heilende Lebenskraft, die für jede Pflanze  verborgene, typische Kraft, nutzbar zu machen, d.h. sie einer Läuterung zu unterziehen. Dabei kommen 3 Wirkkräfte zum Einsatz: Sulfur (=Flamme) -  das beseelte, feurige Prinzip, Mercur (=Rauch) - das belebende, geistige Prinzip und Sal (=Asche) - das materialisierende, erdhafte Prinzip

www.phylak.de

 

 

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